SINNLOSES UNTERFANGEN

Am 30.11.2012 findet im Stadtheater Gmunden eine Veranstaltung mit Bürgerbeteiligung statt. Die Verkehrssituation in Gmunden und “Untermstein” soll verbessert werden.
Das wievielte Verkehrskonzept dies ist, wird wohl niemand mehr wissen.

Für die “Unterstoaner” wird es wohl immer schwieriger glaubwürdig zu sein. Wenn die eigenen Zeitgenossen sich selber nicht an die Grundregeln der Umsichtigkeit halten.
Um ja nichts am Stammtisch zu versäumen muss man natürlich gleich vor der Haustür des Wirtes stehen bleiben - und wenn’s am Gehsteig ist. Viele Unterstoaner werden das Auto leider auch mit unkenntlicher Nummerntafel kennen. Was mich sehr traurig stimmt, ist der Umstand, dass dieser Zeitgenosse ja selber öfters Leidtragender ist.
Wenn es nämlich um Einsätze der Bergrettung geht und Zufahrtswege widerrechtlich  von genau solchen Typen verparkt sind.

Als ich am Abend des 27.11.2012  ca. 20:00 Uhr von meinem täglichen Spaziergang mit dem Hund zurück kam, traute ich meinen Augen nicht. Jede Menge Abstellplätze bei dem jetzt bereits verschmälerten Gehsteig vor dem Grünbergwirt (ca. 40 m weiter vorne). Da musste wohl jemand ganz dringend zum Stammtisch. Ich machte mir sogar die Mühe und besuchte den Stammtisch (für ca. 3 Minuten), wo sich dieser unrühmliche Zeitgenosse aufhielt. Angesprochen auf die Situation erntete ich leider nur Lachen und den Hinweis, ich soll mich nur nicht aufpudeln und “gscheitln”.  Zu meinem Bedauern fanden auch die anderen anwesenden “Freunde” die Sache nur sehr lustig. Von einem Anwesenden war ich insofern sehr enttäuscht, da dieser ein echter “Unterstoaner” ist (sein möchte), und sich selber schon öfters in der Presse über die Zustände sehr kritisch äusserte. Von dem Autobesitzer (Bild) erwarte ich nichts anderes als eine dumme Meldung – er dürfte nicht checken, dass er den “Unterstoanern” damit nichts Gutes tut.

   Vorbildlicher Parker

Tip an den Herrn: “Würde ihm gut tun, vielleicht mal zu Fuß zum Wirt zu gehen, dann würde er nämlich sehen wie ungut solche Situationen sind !”

Ja, wenn man natürlich so blauäugig ist, sich für eine Besserung einsetzt und auch eine erwartet - dem geschieht nichts besseres als von diesen ehrenwerten Bürgern ausgelacht zu werden.

Manchmal glaube ich bereits, dass manche “Unterstoaner” sowieso keine Änderung wollen.

Es scheint ein sinnloses Unterfangen zu sein sich einzusetzen bzw. überhaupt etwas in diese Richtung zu tun.

Auch die Baustellen im Anschluss an den Seereiterweg sind eine Zumutung.
Man muss sich zeitweise regelrecht durchschlängeln um weiter zu kommen.
Die Behörde sollt doch auch hier etwas genauer hinsehen – wissen tun’s alle.

Die Herrschaften der Baufirma finden es nicht einmal mehr der Mühe wert, eine Hinweistafel oder ein Warndreieck vor der unübersichtlichen Kurve aufzustellen. Vom “Strassenputzen” halten sie auch relativ wenig. Die Autos werden den Dreck schon langsam gleichmäßig verteilen und der Regen wirds schon richten.

Die Bitte an den Polier (20.11.2012 ), die Baustelle doch etwas abzusichern war vergeblich. Einen mündlichen Hinweis (20.11.2012 – keine Anzeige!) bei der BH und Gemeinde sowie eine schriftliche Meldung (Mail 27.11.2012) gab es an den Bürgermeister, den Amtsleiter und der Polizei. Eine §90 Bewilligung lag laut BH Gmunden noch nicht vor.

Wie es hier mit der Sicherheit der Arbeiter aussieht, die direkt am Straßenrand der ungesicherten Baustelle arbeiten müssen, wäre sicher auch für den Arbeitsinpektor interessant.
Stand 27.11.2012

Muss eigentlich immer zuerst etwas passieren,
bis etwas unternommen wird ?

Siegfried Buchegger sen.

“Aktion ist Reaktion”

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Am 28.11.2012 Vormittag wurde eine 30er Beschränkung und eine Baustellentafel aufgestellt – DANKE
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